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P o n g o
Hallo, ich bin Pongo und bin ein dreijähriger, blinder Dalmatinerrüde.
Ich habe die ersten drei Jahre meines Lebens bei einer Familie gelebt, die mich nicht allzu gern hatte.

Ich durfte nie in ihr Haus. Durfte nur im Garten bleiben, dort hatte ich eine Hundehütte stehen.
Grade im Winter war mir immer sehr, sehr kalt.
Zu Essen bekam ich auch nicht sehr viel und ich war immer sehr, sehr einsam!!
Gott sei Dank war da eine nette Nachbarin, die den Tierschutz benachrichtig hat.
Eine Tierschützerin hat dann die Dalmatinerhilfe angerufen und von meinem Schicksal erzählt.
Diese hat sich dann mit meinem jetzigen Frauchen in Verbindung gesetzt und gefragt ob sie mich in Pflege nehmen würde. Sie hat sofort ja gesagt. Allerdings brauchte es noch 1,5 Monate bis ich endlich in meine neue Pflegestelle durfte.
Mein altes Herrchen wollte einfach nicht einsehen, dass diese Lebensbedingungen für mich unerträglich sind. Man hat mit Engelszungen auf ihn eingeredet um ihn endlich davon zu überzeugen mich herzugeben!!!
Am 05.03 diesen Jahres (2005) war es dann endlich soweit, meine Pflegemama und mein Pflegepapa holten mich endlich ab. So zog ich dann von Cloppenburg nach Kiel.

Die ganze Zeit über saß ich im Auto eng an meiner Pflegemama gekuschelt. Ich muß wirklich erbärmlich gestunken haben, denn ab und zu musste meine Pflegemama etwas würgen.
Dort denn angekommen lernte ich auch Bluna, die bildhübsche Dalmidame der Familie kennen. Ich fand sie gleich klasse. Sie hat mir das Eingewöhnen in meinem neuen Zuhause sehr leicht gemacht.
Ich fand mich auch gleich sehr gut in der neuen Wohnung zurecht. Endlich durfte ich im Warmen bleiben, durfte mit aufs Sofa, sogar im Bett durfte ich mitschlafen. Zu Essen bekam ich auch genug. Nach 14 Tagen entschied meine neue Familie, dass ich für immer bei Ihnen bleiben durfte.

Zwischenzeitlich lebe ich jetzt fünf Monate hier und ich habe schon sehr viel gelernt. Mein Frauchen hat mir die Kommando´s "Vorsicht" und "Halt" beigebracht, so weiß ich immer, wann ein Hindernis kommt.
Daher kann ich jetzt ohne Leine laufen. Mit Bluna spielen ist für mich das Größte. Wir haben unsere Lieblingswiesen auf denen ich nach Herzenslust toben und rennen kann.
Auch habe ich neue Hundefreunde kennengelernt. Den Dackelmischling Terry, Bordercollidame Paula, Labradordame Ida, Mischlingsmädchen Susi und die frechen Cairnterrier Robby und Molly.

Sie alle akzeptieren mich so wie ich bin. Allerdings gibt es auch einige meiner Artgenossen, die ich nicht so richtig leiden kann, aber denen habe ich schon das Fürchten gelehrt!!!
Frauchen meint immer zu mir, da ich nicht sehen kann, habe ich keine Ahnung mit was für Kaliber ich mich immer anlegen will.
Sie sagt ich leide wohl manchmal an Größenwahn. Das ist mir allerdings wurscht, da ich zwischenzeitlich doch ein recht gesundes Selbstvertrauen habe. Zuviel, meint Frauchen!!

Ich kann allen nur sagen, auch ohne Augenlicht ist das Leben wunderschön!!!
Liebe Grüße
Euer Pongo
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